[Rezension] Beate Maxian - Tod in der Hofburg

Freitag, Januar 27, 2017


"Ganz Wien ist anlässlich des Jahreswechsels in Feierlaune. Auch Journalistin Sarah Pauli – sie hat tatsächlich Karten für das weltberühmte Neujahrskonzert der Philharmoniker ergattert. Doch die feierliche Hochstimmung schlägt in tiefes Entsetzen um: Als die Besucher nach der Veranstaltung den Konzertsaal verlassen, eröffnet ein Heckenschütze das Feuer und tötet ein Ehepaar. Sarah lässt die schreckliche Tat keine Ruhe. Sie recherchiert und entdeckt einen Zusammenhang mit einem Mord, der sich wenige Tage zuvor in der Wiener Hofburg ereignet hat. Doch der Todesschütze nimmt schon sein nächstes Opfer ins Visier ..."

Hauptcharakter des Bandes ist Sarah Pauli, Journalistin der Wiener Zeitung. Da sie selbst Opfer des Attentat auf die Hofburg war und dem Tode nur knapp entkommen ist, will sie den Fall aufklären und Licht ins Dunkel bringen. Die Ermittlungen sind immer aus der Sicht der Journalistin geschildert, mit dem Hintergrund, diese auch als Bericht zu verfassen. Sie wird hin und wieder von Komissaren in die richtige Richtung gelenkt und scheint durch Zufall immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Die sprachliche Gestaltung des Bandes finde ich sehr gelungen, da die Autorin es schafft es ohne Erklärungen trotzdem die österreichischen Begriffe verständlich zu verpacken. Leider sind einige Stellen ein wenig lang gezogen und die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke und nur die eigene Neugierde treibt einen weiter. Man wird als Leser gekonnt im Unklaren gelassen.

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